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Slowpitcher beim Marines-Cup

Zeitgleich mit dem Little Lakers Cup traten unsere Softballer beim „10. Indoor Slowpitch-Cup“ der Hamburg Marines in Neuallermöhe an.

Auch in der langen Wintersaison will ein echter Softballer nicht auf Turniere verzichten. Selbst dann nicht, wenn Hallenturniere dank des fehlenden Outfields, der Wände ringsum und des daraus resultierenden sehr schnellen Spiels zeitweise wie Squash mit Softballschläger anmuten. Trotzdem stellten wir uns der Herausforderung – und das mit einem „Newbie“-Team: Bis auf Claas als alten Hasen waren alle mitgereisten Spieler erst in den letzten Jahren oder gar Monaten zum Team gestoßen.

Sieben Lakers auf Slowpitch-Mission in Hamburg (hinten): Hanna, Arne, Philipp, Dirk; vorne: Chris, Annika, Claas

6 Mannschaften aus Hamburg, Schleswig-Holstein und Berlin gingen an den Start. In der Vorrunde hieß es „jeder gegen jeden“. Im ersten Spiel konnten wir uns trotz der frühen Uhrzeit und Muskelkater-Nachwirkungen vom Donnerstags-Training souverän und erfolgreich mit 10-0 gegen die Dragoons durchsetzen.

Gewöhnungsbedürftig: Gleich hinterm Infield ist Schluss und die Wände werden als Banden genutzt

Bereits im zweiten Spiel mussten wir gegen die Visitors, den Titelverteidiger des letzten Jahres, ran. Wenn der Gegner so großmütig ist, den eigenen Spielern vor Beginn der Partie noch Tipps hinsichtlich der richtigen Schlagtechnik zu geben, kann das eigentlich nichts Gutes verheißen. Und so kam es dann auch, dass wir 1:12 verloren – der starken Defense hatten wir einfach kaum etwas entgegenzusetzen. Aber egal, Kopf hoch und weiterkämpfen!

Ehrensache: Hatten wir mal keine Partie zu bestreiten, war Scoren angesagt (hier Annika und Chris)

Das nächste Spiel ging gegen die Gastgeber und es sollten spannende 35 Minuten werden. Dank eines mutigen und frechen Offensivspiels und sicherer und guter Spielzüge in der Defensivarbeit konnten wir das Spiel 4:1 für uns entscheiden. Auch gegen die Donkeys aus Berlin gelang uns eine starke Partie und wir konnten mit 9:2 Runs punkten. Das lief doch wunderbar!

Ganz wichtig: zwischendurch ausruhen, sich stärken und die Taktik für’s nächste Spiel besprechen

Am Nachmittag wurden die Muskeln allerdings immer müder, das schnelle Spiel rächte sich, jeder der sieben Lakers musste sehr häufig an den Schlag, andere Mannschaften waren mit einem deutlich größeren Kader angereist. Und so konnten wir uns leider nicht gegen die Flamingos aus Berlin durchsetzen, das letzte Spiel der Vorrunde mussten wir mit 2:11 Runs verloren geben. Wir belegten trotz solider Leistung und Punktgleichheit mit den Teams auf Platz zwei und drei nach der Vorrunde Rang vier. Was bedeutete, dass wir im Halbfinale erneut gegen die Visitors antreten mussten.

Im Halbfinale und im Spiel um Platz 3 hatten die Lakers-Keulen leider kurzfristig ihre Schlag-Power verloren

Zunächst konnten wir erfolgreich einen Visitor nach dem anderen häufig schon an der ersten Base stoppen und ließen bis zum 5. Inning nur einen Run der Gegner zu. Aber wir nutzten diese Chance nicht und verpassten es, selbst zu punkten. Von einem harten Schlag Richtung Third Base wurde Arne leider unterm Auge getroffen. Ein kurzer Schockmoment für alle. Glücklicherweise war nichts Ernsthaftes passiert, aber für die restliche Spielzeit mussten wir auf Arne verzichten. Nach dieser Unterbrechung fanden wir alle nicht mehr richtig ins Spiel zurück und mussten uns am Ende mit 0:11 geschlagen geben. Schade, da wäre mehr drin gewesen!

Stark geschwächt, da Claas sich vorzeitig verabschieden und wir aufgrund seiner Verletzung weiterhin auf Arne verzichten mussten, stellten wir uns der letzten Aufgabe: dem Spiel um Platz 3 gegen die Flamingos. Leider konnten wir die Möglichkeit zur Revanche nicht nutzen und mussten den souverän überlegenen Flamingos den Platz auf dem Treppchen überlassen.

Finale: Die Northern Visitors besiegten die gastgebenden Marines mit 9:1

Am Ende belegten wir einen 4. Platz und waren wirklich stolz darauf, …

  • … Turniersiegerbesiegerbesieger (die Dragoons hatten in der Vorrunde gegen die quasi unschlagbaren Visitors gewonnen) und Finalteilnehmerbesieger (die Marines belegten Platz 2) sowie
  • das Team mit den meisten Homeruns geworden zu sein. An dieser Stelle Glückwunsch an Chris, Arne und Philipp, denen es jeweils gelang, die Holzfläche hinter den Basketballkörben zu treffen.

Wir waren uns einig, dass es ein sehr gelungener Tag war (vielen Dank an die Marines für die tolle Organisation), wir alle viel Spaß hatten und es nächstes Jahr in jedem Fall für die Lakers wieder zum „Marines Indoor Slowpitch-Cup“ gehen soll!

Vatertagsturnier bei den Hedgehogs

Kaum war das Turnier in Dreieich vorbei, machten sich einige Softball-Begeisterte der Lakers an Himmelfahrt schon wieder auf den Weg – diesmal nach Buxtehude. Dort veranstalteten die Hedgehogs ihr erstes Slow-Pitch-Turnier.

Der Wettergott hatte leider Regen vorgesehen, trotzdem ließen wir uns nicht davon abhalten, mit Vorfreude, Motivation und großen Zielen diesen Tag anzugehen. Vier Mannschaften sollten am Start sein: neben den Lütjensee Lakers noch die Northern Visitors, die Hamburg Marines und die Gastgeber der Buxtehude Hedgehogs. Unser klares Tagesziel: Finale.

Irgendwo im Nirgendwo und gut drauf: Annika, Frank, Claas, Arne, Silke, Michael, Cyrell (hintere Reihe), Antje, Harry, Armin und Ralf

Nachdem die Teammitglieder nach und nach am Platz irgendwo im Nirgendwo südlich der Elbe eingetrudelt waren die erste Freude des Tages: das Wiedersehen mit Harry und Armin, die seit Ewigkeiten nicht mehr dabei waren und an diesem Tag endlich ins Team zurückkehrten!

Noch ein wenig verschlafen verfolgten wir das erste Spiel unserer Gegner aus dem von uns sofort nach Ankunft beanspruchten Zelt – wie erwartet im Regen. Doch welch ein Glück: Pünktlich zu unserem Spiel gegen die Hedgehogs klarte es auf und blieb den ganzen weiteren Tag weitgehend trocken. Das hob die Stimmung doch deutlich.

Gegen Baseballer? Na und!

Auf Buxtehude waren wir bisher noch nie getroffen, daher war die Spannung, wie stark der Gegner sein würde, von Anfang an hoch. Zu unserem Glück mussten sich die zahlreichen Baseballer unter den Hedgehogs erst mal auf Slow Pitch umstellen: Wir profitierten von ihren Fehlern, waren selbst sicher am Schlag und im Feld und konnten so das erste Spiel souverän mit 9:3 für uns entscheiden.

Entsprechend motiviert ging es anschließend in unser zweites Spiel gegen die uns sehr gut bekannten Northern Visitors. Leider spielten diese ihre vorhandenen Stärken überlegen aus, bei uns lief es nicht rund, wir mussten das Spiel mit 7:16 verloren geben.

Überraschung: Finale!

Da die Visitors auch ihre weiteren Partien deutlich gewannen, ging es im dritten Spiel gegen die Marines für uns um alles: Finale oder nicht. Das sollte doch zu schaffen sein. Aber so leicht machten es uns die Marines nicht. In einem ausgeglichenen Spiel konnten wir nicht jede Chance nutzen und mussten uns am Ende mit 6:7 knapp geschlagen geben. Die Enttäuschung war groß.

Doch dann die Überraschung: Da die Hedgehogs gegen die Marines gewonnen hatten, reichte es mit einem deutlichen Sieg und einer knappen Niederlage für Platz zwei in der Vorrunde. Wir waren im Finale!

Zwei gute Innings reichten nicht

Hier hieß es für uns, es den Northern Visitors so schwer wie möglich zu machen. Und das gelang uns nach dem deutlichen Ergebnis in der Vorrunde zunächst überraschend gut! Über zwei Innings konnten wir selbst punkten und anfangs sogar in Führung gehen. Mit klugen Spielzügen im Feld verhinderten wir, dass die Visitors viele Punkte sammeln konnten. Sollte da doch noch was gehen? Leider nicht. Zum Ende des Spiels zeigten die Visitors ihre gewohnte Stärke und Überlegenheit, ließen bei uns nichts mehr zu und sammelten selbst ordentlich Runs, so dass der finale Spielstand 3:11 lautete.

Doppelter Lohn der Mühe: Pokal und Erfrischungsgetränk

Am Ende gab es für uns also einen tollen zweiten Platz und – da waren sich alle Mannschaften einig – es war ein sehr schönes Turnier. Wir freuen uns auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

Erfolg in Bergedorf

Samstag, 23.2., 10.30 Uhr, kurz vor dem achten Bergedorfer Slowpitch Cup: Das Softball Team der Lakers wärmt sich für einen intensiven Turniertag auf. Traditionell starten die Softballer beim Hallenturnier der Hamburg Marines und erwarten einen Tag mit viel Spaß, einen Vormittag mit einem Spiel nach dem anderen und einem Nachmittag, der hoffentlch einen schönen Abschluss findet. Das Feld ist jedoch stark besetzt mit den Gastgebern und den Hamburg Dragoons sowie den Berlin Donkeys und den Titelverteidigern Northern Visitors.

Auch wenn’s für den Turniersieg nicht ganz gereicht hat, zeigten sich unsere Slowpitcher beim Marines-Cup von ihrer besten Seite

Trotzdem gelang den Lakers ein starker Start in das Turnier. Mit zwei Siegen gegen die Marines und Donkeys konnten zwei Siege gesichert werden und gleichzeitig mit einer guten Stimmung ein passender Ton für den Turniertag gesetzt werden. Dennoch lief es hier und da nicht ganz rund und zwischendurch sah es im zweiten Spiel knapper aus als der Endstand (10:4) es vermuten lässt. Das dritte Spiel wurde gegen die Dragoons dann auch gewonnen, bevor die Partie gegen die Northern Visitors auf dem Plan stand. In einem von zwei starken Defenses geprägten Match konnte der Titelverteidiger das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden.

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